Hinter den Kulissen

Ein etwas anderer Osterartikel

Icke habe mir, ganz unbeabsichtigt, in letzter Zeit ein wenig in merkwürdige Gefilde vorgewagt: in die Gefilde der Kleingartenfunktionäre von Kiel.

Mein eigener Verein hängt gerade organisatorisch und klimatisch arg in den Seilen, und irgendwie rutschte ich da so rein, zu vermitteln, zu klären, zu er-klären. Grundnaiv wie ich anscheinend bin dacht ich, denn fragste dich einfach durch die Reihen derer die für sich in Anspruch nehmen das Vereinsgeschäft zu beherrschen…irgendwer wird dir schon Antworten auf deine Fragen geben…oder im Idealfall sogar Ideen für Lösungen einer verfahrenen Situation haben. So weit so gut…weit gefehlt…ich befand mich innerhalb kürzester Zeit in einem Wirrwar aus Interessenkonflikten, Eigenkalkül , kaschierten Inkompetenzen und einem Umgangston den ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt hätte…UND…ich befand mich vor allem anscheinend in einer reinen Männerwelt. Auf eine einfache Frage drei völlig unterschiedliche Antworten zu bekommen wovon letztlich keine einzige auch nur annähernd fachlich richtig war, war keine Seltenheit. Auf genaueres nachfragen niedergebrüllt zu werde auch nicht. Als mir dann auch noch der Tip gegeben wurde, doch meinerseits dafür zu sorgen das ich besseren Sex hätte…dann würd ich evtl weniger mit meinen überflüssigen Fragen nerven…nun ja…war ich wohl an nem Punkt angelangt der schlicht an Niveaulosigkeit nicht mehr top-bar war….schlauer war ich zu dem Zeitpunkt jedoch dennoch nicht.

Ich möcht jetzt hier nicht den Eindruck erwecken, das das unter Vorständen und Funktionären ausschließlich so zugeht…ich habe ganz liebe, hilfreiche Menschen erlebt, auch gerade der Landesverband hat sich da positiv hervorgehoben…dem nach Austritt vor Jahren wieder beizutreten sich jedoch in Kiel anscheinend…schwierig gestaltet.

Ich für meinen Teil…hab heut erstmal Beete gesäubert, mir die Sonne auf die Nase scheinen lassen, Hühner gekrault…und beschlossen das das Leben auch schön sein kann, wenn man gewissen gefrusteten Zeitgenossen großräumig aus dem Weg geht.

War trotzdem eine lehrreiche Zeit, wo bei meine Frage wohl offen bleibt, wo hier in Kiel die Frauen gestaltend in der Kleingartenpolitik sind, wo ein anderer Führungsstil zumindest geträumt werden darf, jenseits von pseudoautoritärem Gebahren zur eigenen Wissenslückenverschleierung, jenseits von Machtallüren und Stühlekleberei, lebendig, auch mal experimentell, wagend, zukunftsfähig. Anscheinend ist Kiel dafür noch nicht ganz reif.

In diesem Sinne, frohe Ostern un so…genießt es, un laßt euch bloß nicht ärgern.

Fliederbeer-Gelee

Fliederbeergelee

3/4 Liter Fliederbeersaft *

Saft von zwei Zitronen oder Limetten

1kg Gelierzucker

Den Fliederbeersaft gemeinsam mit dem Zitronen- oder Limettensaft und dem Gelierzucker kalt vermischen und zum Kochen bringen. Ca vier minuten sprudelnd kochen. Manchmal geliert Fliederbeersaft schwer, darum sollten die Gewichtsangaben genau eingehalten werden. Es kann vor dem Abfüllen in Gläser-ich benutze ausschließlich twist off Gläser- eine Gelierprobe gemacht werden: dazu entnimmt man der kochenden Mischeung einen Teelöffel voll und tropft diese auf eine Untertasse. Der Tropfen sollte innerhalb kürzester Zeit gelieren. ( ein bis zwei Minuten…die Zeit verlängert sich jeh größer die Menge ist die man tropft, da das Gelieren ja erst beim Erkalten der Flüssigkeit einsetzt) 

*Fliederbeersaft-Herstellung: das Entsaften

Ich setze hierzu die Fliederbeeren mit sehr wenig Wasser auf, lasse sie aufkochen, und filter durch ein Tuch ab.

Das Fliederbeergelee kann auch mit einer Mischung aus Apfel-, Brombeer-, Birnen- oder Quittensaft hergestellt werden. Die Mischung ist dann so zu variieren das ein 3/4 Liter Saft auf 1 kg Gelierzucker entsteht.

Von Bäumen, Glaubwürdigkeit, Symbolen und Menschen

oder:  was hat der Hambacher Forst mit uns zu tun?

#HambiBleibt #HambacherForst

Buchen
Bäume regulieren von jeher unser Klima

Vorab…ihr kennt mich, ich äußere mich selten zu Themen die unseren eigenen hier in Kiel fern sind. Aber das hier, das regt mich auf, das zeigt übergenau die Doppelbödigkeit die inzwischen im politischen Konsens allerorts herrscht, darum möchte ich heute etwas dazu schreiben…zum Thema Hambacher Forst und dazu, warum dieses Thema uns alle angeht. Eben auch das Unter-Thema der Doppelbödigkeit politischer Debatten:

Der Hambacher Forst ist ein seit über sechs Jahren von Klimaschützern besetztes ehemals 4000 ha großes, mittlerweile nur noch ca. 200 ha kleines (das sind gerade Mal nur noch 5%!) Restwaldstück in Nordrhein-Westfalen am Rande eines großen Braunkohletagebau-Gebietes.
Für alle, die es bislang noch nicht mitbekommen haben, einmal ein kurzer Abriss des Hintergrundes: Der Braunkohletagebau ist eine der umweltzerstörerischsten Energiegewinnungstechniken überhaupt. Die von der Regierung hochgelobten Klimaschutzziele, auf die sich Deutschland und die EU verständigt haben, um bis zum Jahr 2050 die Treibhausgas-Emissionen um bis zu 95% zu senken – verglichen mit dem Jahr 1990 -, werden uns ständig in den Medien präsentiert, wie zum Beispiel bei der  Dieseldiskussion. Deutschland wird das Zwischenziel der Klimaschutzmaßnahmen für das Jahr 2020 gründlich verfehlen. Einer der Hauptgründe: die Braunkohlekraftwerke. Es geht hier nicht um Machbarkeit, sondern um politischen Willen bzw. das sich dem Druck Beugen, den die Wirtschaft auf die Regierung ausübt.

Die Frage nach der Glaubwürdigkeit darf man den da entscheidungsbeteiligten Politikern durchaus stellen, auch und vor allem da vom Bürger ja erwartet wird, dass er sich mit den politischen Zielen, hier den Klimaschutzzielen, identifiziert und selbst aktiv wird (wenig Kraftstoff verbrauchendes Auto fahren, Eigenheim wärmedämmen etc.).

„Davon abgesehen gibt es natürlich sehr handfeste Gründe, warum man keine Wälder abholzen sollte. Von der Tatsache abgesehen, dass man dadurch das Insektensterben verschärft, den Klimawandel vorantreibt und Flutkatastrophen provoziert, sind es eben auch Wälder, die die Luft produzieren, die wir atmen. Wenn sich junge Leute für derlei Zusammenhänge nicht interessieren, nennt man sie “politikverdrossen”. Wenn sie sich aber selbstlos und uneigennützig engagieren, bezeichnet man sie als “Terroristen” und “extrem gewaltbereite Linksextremisten”. Dann kommen 3.500 Polizisten. Mit Wasserwerfern (!) und Panzern (!), um 150 Aktivisten von den Bäumen zu holen.“ (https://www.heise.de/tp/features/Das-war-es-also-mit-dem-Hambacher-Forst-4167401.html) 

 

Man bedenke, dass jedem Privat-und Kleingärtner immense Ordnungsgelder bei der unerlaubten Fällung von Bäumen drohen…argumentiert mit der Baumschutzverordnung und der Wichtigkeit der Bäume für das Klima. Werthaltige Ausgleichspflanzungen sind im privaten Bereich zwingend vorgeschrieben. In Hambach wird einem hochdotierten Wirtschaftsunternehmen, RWE,  die Erlaubnis einfach verkauft, die vertraglich festgelegten Bedingungen für die Renaturierung solcher Braunkohleabbauflächen sind schlicht ein Witz. Die ehemalige Wertigkeit der Flächen wird mit Renaturierungsmaßnahmen schlicht nicht annähernd erreicht.

Was die Aktivisten im Hambacher Forst tun, ist also nichts weiter als die Regierung an ihre eigenen Pläne zu  erinnern. Dass dieses Erinnern nicht gern gesehen wird, davon zeugt die derzeitige, mit fadenscheinigen Argumenten herbeigeführte und zu unzeiten (1) initiierte Räumung des Hambacher Forstes. Unter vordergründigen Bedenken mangelnden Brandschutzes in den Baumhäusern wurde nun ein juristisches Konstrukt erdacht, um die Baumhäuser räumen zu können…Baumhäuser, die seit teilweise über sechs Jahren existieren, ohne dass es jemals zu einem Brandereignis gekommen wäre. Das ist gerade nach dem trockenen Sommer 2018 durchaus bemerkenswert und nicht mehr mit purem Glücksfall zu erklären, sondern eher mit der Umsicht und Bewusstheit der Bewohner. Baumhäuser, denen ebenfalls noch 2014 vom Bauministerium attestiert wurde, keine „baulichen Anlagen“ zu sein, womit Brandschutzbestimmungen nicht auf sie anwendbar sind. Dass diese Definition jeweils so angewendet wird, wie es in das politische gewollte passt, dürfte damit klar sein. Also werden hier Gesetze  missbraucht, um Fakten zu schaffen, um deren Legitimierung in einer offenen Debatte man sich drücken will. Zeitgleich zu diesen Räumungsbeschlüssen tagt in Berlin die Kohlekommission(!1), deren Ergebnisse man hier nicht abwarten will, sondern vorgreifend einem Wirtschaftsunternehmen, der RWE, und deren Interessen zuarbeitet. Alle Kosten, die um die Räumung entstehen, trägt selbstredend der Steuerzahler und nicht die RWE, die davon profitiert.

Buchen
Buchen…wichtige O2-Quelle

Die Polizei beginnt also am 13.09. 2018 vom konstruierten Räumungsbeschluß gedeckt, martialisch gegen die Baumbesetzer und ihre Unterstützer vorzugehen.

Am 19.09.2018 stirbt dort durch Absturz ein Mensch, der journalistisch über die Aktivitäten im Hambacher Forst unterrichten will. Die Polizei gibt in einer ersten Presseerklärung bekannt, dass im Umfeld zum Absturzzeitpunkt „keinerlei polizeiliche Maßnahmen“ durchgeführt wurden…derweil etliche Videos im Netz bezeugen, dass diese Aussage schlicht eine Lüge ist. Auch anderweitig wurde von der Polizei die Öffentlichkeit schon gezielt getäuscht, um sie „pro Räumung“ für sich einzunehmen…oder wer von euch glaubt, dass Diesel für die Herstellung von Mollotowcocktails geeeignet ist, sprich wer von euch glaubt, dass Diesel so einfach, ohne Verdichtung überhaupt brennt?

Auch nach dem Absturz hält man nicht mit der Fortsetzung der Räumungsaktivitäten inne…einzig für die Zeit der obligatorischen Spurensicherung bei tödlichem Unfall werden die Arbeiten ausgesetzt. Pausen werden nicht gemacht, die Folgen von Übermüdung und extremem Stress billigend in Kauf genommen.

Der Öffentlichkeit versucht man immer noch weis zu machen, dass eine solche Räumung machbar ist, ohne die massive Gefährdung von Leben und Sicherheit der Betroffenen. 

Der Nordrheinwestfälische Innenminister Rheul instrumentalisiert tatsächlich den Todesfall, um von den Besetzern zu fordern, die Besetzung freiwillig aufzugeben…als ob das Problem die Besetzug und nicht der Dialog um die Kohle und Energiepolitik der Regierung sei.

Schweigen beziehungsweise Zustimmung erhält die Räumung quasi von allen Altparteien, vorneweg auch von denen, die einst selbst  in Wackersdorf saßen und dort wirklich etwas bewirkten.

Diese Möglichkeit etwas zu bewirken wird also heute Menschen in einer „Demokratie“ nicht mehr zugestanden, stattdessen kriminalisiert man sie, obwohl sie genau das vertreten, was unsere Regierung *vorgibt* zu vertreten.  Diese richtet ihr *vertreten* jedoch äußerst elastisch einzig nach wirtschaftlichen Interessen aus, bzw. ordnet alle anderen Vernuftsargumente diesen Interessen unter.  Die berühmte Schere klafft nicht nur zwischen arm und reich immer weiter, sondern auch zwischen denen, die unsere Welt gestalten und denen, die sich angeblich mit der vielgelobten *demokratischen Kultur* und ihren Mitgestaltungsmöglichkeiten identifizieren sollen.

Diese demokratischen Mitgestaltungsmöglichkeiten immer mehr nur auf Wahlen derer zu begrenzen, denen sowohl die eigene Meinung als auch die derer, die sie einst wählten, völlig egal ist, erschafft gravierend weiteres Misstrauen in die Politik.

Wo immer mehr Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung verunmöglicht werden, und  Ziele der Politik  nicht dem Wohle der gesamten Gesellschaft dienen, müssen neue Wege gefunden werden, um nicht Wenigen die totale Macht zu überlassen und sich selbst einzig als gehorsames Fußvolk wiederzufinden. Dazu wesentlich ist vor allem erstmal diese Mechanismen und Widersprüche zu durchschauen, zu hinterfragen und nicht jeden Mist zu glauben, nur weil man uns weismacht, er wäre rechtlich sauber.

Dass Mitgestaltung noch möglich ist, zeigt derzeit die Aktienkursentwicklung bei RWE.

Eine Form der Mitgestaltung der aktuellen Energiepolitik ist, sich über seinen Stromanbieter zu informieren und diesen bewußt auszuwählen. Eine andere ist, sich nicht einreden zu lassen, dass da durchgeknallte Ökofreaks auf den Bäumen hocken. Die, die auf den Bäumen sitzen, sind einzig junge Menschen, die die Worte der Regierung ernst nehmen und diese an ihre eigenen Pläne erinnern. Lasst die offizielle Meinungsmache nicht zu!

Wer sich über die Geschehnisse im Hambacher Forst in ungeschnittener Form (!) informieren möchte, der siehe sich auf twitter unter oben genannter Hashtags nach livestreams um. Dort kann man sich einen nicht medial aufbreiteten Eindruck verschaffen.

Was derzeit im Hambacher Forst passiert, zeigt einmal mehr und überdeutlich, die Doppelbödigkeit unserer deutschen Klimapolitik!

 

 

 

 

Es war einmal…eine kleingartenfreundliche Stadt Kiel :(

…eine versuchte Chronologie der Zusammenhänge jüngster Ereignisse

Es war einmal…eine Stadt mit einem intakten Grüngürtel…ein Grün-Gürtel der sich auch so nennen durfte, da er die gesamte Stadt durchzog und umschloss wie ein grünes Band. Anfangs die Grundlage zur Ernährung und Erholung im urbanen Nahbereich sicherstellte und im Lauf der Zeit immer mehr auch zum Refugium für Artenvielfalt sowohl der Flora als auch der Fauna wurde. „Es war einmal…eine kleingartenfreundliche Stadt Kiel :(“ weiterlesen

Miteinander reden…

…sagte schon Herr Schulz von Thun…

…seines Zeichens deutscher Psychologe und Erfinder des  Vier-Seiten-Modells

was hat nun ein Psychologe mit der derzeitig recht hitzig  und überregional geführten Debatte um Ausländeranteile und angekündigte angebliche Aufnahmestopps in  deutschen Kleingärten zu tun?…mehr als man annehmen mag, so schwant mir … „Miteinander reden…“ weiterlesen

Kleingärten…ihr Ruf eilt ihnen voran…

Bei der Debatte um Wohnungsnot in Städten werden immer wieder auch die Bebauungs-Möglichkeiten von Kleingartenanlagen diskutiert. Die Kleingärtner selbst versuchen sich mit mehr oder minder überzeugenden Argumenten für die Unabdingbarkeit des Erhalts der Kleingärten dagegen zu wehren.

Meist verahallt ihre Stimme leise, von der breiten Öffentlichkeit wenig wahrgenommen oder gar geringschätzig als Rechtfertigung heutzutage überflüssigen,  grenzenlosen Spiessertums abgetan.

 

https://www.tagesspiegel.de/berlin/wohnungsbau-in-berlin-viele-kleingaertner-leben-im-vorgestern/22667100.html

…zum Thema Leerstand in Kleingartenanlagen

„Kleingartenverein will Flächen an die Stadt zurückgeben“

…Zusammenhänge zum Thema Leerstand.

Gartenweg einer Kleingartenanlage
Hoher Leerstand kennzeichnet auch manche Kieler Kleingartenanlagen

Man hört es in den letzten Jahren immer öfters: Die Vereine haben finanziell schwer zu kämpfen, der zunehmende Leerstand tut dazu das Seine. Statt kleingärtnerischem Idyll herrscht in vielen Vereinen Frust und Bedenken bezüglich der Weiterexistenz der Anlagen in der bisher gewohnten Form.

Aktuell erschien in den Lübecker Nachrichten ein Artikel dazu der die Problematik auf den Punkt bringt:  Kleingartenverein will Flächen an die Stadt zurückgeben

Diese Ausgangslage haben wir auch hier in Kiel in manchen Vereinen. Auch hier wurde die Idee der Rückgabe von Flächen   diskutiert , ist bisher aber meist am Mitgliedervotum wie auch an der Stadt selbst gescheitert, die Teilflächen nicht zurücknehmen wollten. Womit das ursächliche Problem ja aber nicht aus der Welt ist.

Meist ist die Leerstandsproblematik von Stadtteil zu Stadtteil und von Koppel zu Koppel unterschiedlich. Das liegt zum einen an unterschiedlicher Attraktivität bezüglich der Erreichbarkeit der Anlagen von angrenzenden Stadtteilen aus, aber ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Grund scheint das Bundeskleingartengesetz in seiner jetzigen Form bzw die Gartenordnungen der Städte zu sein, die sich am BKleinG orientieren.

Heutigen Interessenten an einem Kleingarten, gerade auch Familien mit Kindern, Alleinstehenden, Interessentengruppen wie beispielsweise Studenten ist häufig der Erholungswert, experimentelle ökologische  Freiräume und konzeptuelle Mitgestaltungsmöglichkeiten wichtiger und  auch ausschlaggebend für die Pachtentscheidung als die Grundlagen, die das BKleinG schafft.

Somit sind die Vereine also rechtlich an Vorlagen gebunden die es ihnen verunmöglichen, sich an veränderten Bedürfnissen möglicher Nachfolgegenerationen auszurichten.

Soll der Erholungswert wie auch der ökologische Nutzen der Kleingartenanlagen im urbanen Raum erhalten bleiben wird man langfristig  nicht umhinkommen, diese Zusammenhänge auch in den Vorstands-Etagen der Vereine und Verbände  zu diskutieren.

Ein breites Bündnis für Änderungen im BKleinG im Sinne von Annäherung an veränderte Bedarfe gibt es derzeit dort noch nicht, obwohl vermehrt Stimmen in diese Richtung laut werden.

Für einen Erhalt der bestehenden Kleingartenanlagen wird man verbandsseitig ein wenig weiter über den üblichen Gartenzaun-Horizont hinausdenken müssen als bisher.

Die Flächenrückgabe mag als mögliche Lösung für angeschlagene Vereine kurzfristig attraktiv erscheinen, langfristig ist sie es für das Kleingartenwesen als Ganzes nicht.

 

 

Ein gutes Jahr 2018 wünscht euch Gartenfreunde-Kiel

 

Heute neigt sich das Jahr 2017 dem Ende zu.
Ihr werdet den Übergang sehr unterschiedlich feiern, manche laut, manche leise, andere eventuell sogar gar nicht. Manche mit wehmütigen, andere mit schönen Erinnerungen.
Ich wünsche mir sehr, das ihr Alle Hoffnung in euch verspührt, Hoffnung auf ein gutes neues Garten-Jahr 2018, Lust auf eine gute neue Saison, Hoffnung auf guten Ernte-Ertrag, auch im Sinne einer für die Kleingärtner fruchtbaren Entwicklung mit der Stadt Kiel.
In diesem Sinne euch allen einen guten Jahreswechsel und einen fruchtbaren Start in das neue Jahr


Lieben Gruß, Christiane von Gartenfreunde-Kiel